Wide Awake in Love hat gefragt, wie Liebe lebendig bleibt. Dieses Album geht in den Raum, in dem sie lebt.
Dieses Album handelt von Nähe. Von zwei Menschen, die einander längst ganz kennen und alles zulassen - Haut, Atem, Herzschlag, die Stunden, die nur ihnen gehören.
Nebeneinander zu träumen ist das, wofür man es tut.
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Es wächst aus Wide Awake in Love heraus. Jenes Album folgte dem langen Bogen einer Liebe: eine Küche bei Sonnenaufgang, Berge, Städte, das Meer und wieder nach Hause. Dieses Album tritt in einen Teil dieses Lebens ein und bleibt dort - den intimsten, in dem zwei Menschen aufhören, sich zu erklären, und einfach nah sind. Es spricht in Sinnesbildern, nie explizit: Wärme, Hände, Atem, ein Puls unter der Handfläche, Licht auf der Haut.
Und diese Nähe trägt mehr, als man ihr ansieht. So nah bei einem anderen Menschen zu sein, ist einer der Wege, das Leben überhaupt zu verstehen: zu spüren, wie kostbar es ist, Liebe ohne Zurückhaltung zu fühlen und Ängste loszulassen, die einmal unbeweglich wirkten.
So gehen die achtzehn Lieder gleichzeitig tiefer und weiter: von einem Schlüssel im Schloss über Kerzenlicht und langsame Tänze, bis sich der Raum im Nachthimmel auflöst. Neben der Weite von Raum und Zeit wirkt ein einzelnes Leben klein und endlich. In den Armen eines Menschen, der einen kennt, tut das nicht mehr weh und wird zu Leichtigkeit. Nie gepredigt, nur gefühlt: als Licht, als Atem, als Chor, als Weite.
Zusammen sagen die beiden Alben eines von zwei Seiten. Wide Awake in Love: einander wählen, jeden Tag. Close Enough to Hear You Dream: und dann nah genug sein, um gemeinsam zu träumen.
Wenn ein Lied jemanden sich ein wenig geborgener in den Armen eines anderen Menschen fühlen lässt, hat es seine Aufgabe erfüllt.
